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Der DBSH setzt sich im Rahmen der Interessenvertretung insbesondere für folgende Ziele ein: |
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Ziele und Aufgaben des DBSH können Sie entnehmen: |
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„Soziale
Arbeit steht in einer Wechselbeziehung von aktivem Einfluß auf, und Beeinflussung durch Politik, Gesellschaft und Lebenswelt“, heißt es im Grundsatzprogramm des DBSH. Soziale Arbeit steht im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen
Interessen und den Interessen von einzelnen Menschen und Gruppen. Beschäftigte erleben diesen Konflikt ständig in der Arbeit. Kürzungen von sozialen Leistungen, schlechter werdende Arbeitsbedingungen auch für uns selbst auf der einen
Seite, wachsende Anforderungen und Hilfe-Nachfragen auf der anderen Seite prägen verstärkt unsere Arbeit. Berufsethische Prinzipien des DBSH Die „berufsethischen Prinzipien des DBSH“ wurden auf der Basis international geltender „ethischer Prinzipien“ 1997 verabschiedet. Sie begründen die Soziale Arbeit auf universelle Werte,
wie sie etwa in dem Katalog der Menschenrechte, in Persönlichkeitsrechten und dem Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes zum Ausdruck kommen. In der Würde der Person erfährt das Handeln der Mitglieder des DBSH seine unbedingte und allgemeine
Orientierung. „In der Solidarität und der strukturellen Gerechtigkeit verpflichten sich die Mitglieder des DBSH auf Werte, die die Einbindung der Person in die Gesellschaft und ihren Schutz in der Gesellschaft sichern“.
Mitglieder des DBSH begegnen jeder Art von Diskriminierung. Sie fördern und unterstützen durch professionelles Handeln das Empowerment der beteiligten Menschen, eigene Lösungen zu finden, Beziehungen aufzubauen und Einstellungen und
Fähigkeiten zu entwickeln, um „zur Verbesserung der Welt“ beizutragen. Sie können ihr Handeln wissenschaftlich begründen, treten für die Verwirklichung der Rechte sozial Benachteiligter ein und gestalten soziale Planung. Sie
achten die Privatsphäre, Lebenssituation und Rechte ihrer Klientel. Sie handeln auf der Basis eines Kontraktes. Grundsatzprogramm des DBSH Während die Berufsethik die
Verpflichtungen der Profession insgesamt aber auch jedes einzelnen beschreiben, gibt unser 1998 verabschiedetes Grundsatzprogramm die Zielsetzungen des DBSH vor. Getragen wird die Arbeit des DBSH von der Vision einer Gesellschaft, „in der
die zentralen Werte der Menschenwürde und der sozialen Gerechtigkeit verwirklicht sind“. Der DBSH will eine Gesellschaft in der alle Menschen in ihrer persönlichen Verantwortung das Recht und die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung und
–bestimmung haben und in der solidarisches Handeln als Zeichen sozialer Verantwortung gegenüber den Schwächeren praktiziert wird. Zusammenfassend setzt sich der DBSH z.B. ein für:
Qualitätskriterien für die Soziale Arbeit Aus Berufsethik und
Grundsatzprogramm heraus hat der DBSH ein Jahr später seine „Qualitätskriterien“ entwickelt. Diese sind als Richtschnur bzw. Grundlage zur Beschreibung professioneller Sozialer Arbeit über die jeweiligen Arbeits- und Berufsfelder hinaus
gedacht. Gleichzeitig wurde eine Grundlage geschaffen, um arbeitsfeldspezifische Anforderungen an die Praxis zu entwickeln, um diese bewerten und verbessern zu können. Auf der sogenannten „Kontextebene“ stellt der DBSH an die
Träger Anforderungen zur Gestaltung der Arbeitsbedingungen und –verfahren. Auf der „Kompetenzebene“ werden Erwartungen an die Beschäftigten formuliert, die sich Aus- und Fortbildung, Selbstverständnis und Reflexion der Praxis beziehen. Damit sind die „Qualitätskriterien für die Soziale Arbeit“, die in
Arbeitsfeldbeschreibungen praxisbezogen zu konkretisieren sind, Leitlinie für die Umsetzung auf das professionelle Handeln. Zusammenfassung Mit seinen berufsethischen Prinzipien, dem Grundsatzprogramm und
den Qualitätskriterien bietet der DBSH wesentliche Grundlagen zur Entwicklung beruflicher Identität, zur Weiterentwicklung der Sozialen Arbeit und ihrer Wirksamkeit in der Gesellschaft.
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Die
professionelle Soziale Arbeit hat einen doppelten Auftrag: einerseits die Stützung bestehender Strukturen und Normen der Gesellschaft oder deren Veränderung, andererseits die Begleitung und Hilfe für diejenigen, denen vorhandene
gesellschaftliche Widersprüche eine befriedigende Lebensgestaltung nicht möglich machen. Sozialer Arbeit gelingt Kommunikation mit denjenigen Menschen, die von anderen gesellschaftlichen Strukturen nicht mehr erreicht werden. Im Kontext
einer globalisierten wirtschaftlichen Entwicklung haben wir erleben müssen, daß materielle soziale Notlagen und die Gefährdung allgemeiner ökologischer und ökonomischer Grundlagen zunehmen, während sich bestehende Lebenszusammenhänge
zwischen Gruppen und Menschen immer weiter ausdifferenzieren. Was für die Einen Chancen beinhaltet, führt für die Anderen zur psychosozialen Ausgrenzung. Soziale Arbeit kann über die Vermittlung individueller Hilfen hinaus keine
materiellen Probleme wie Armut und Arbeitslosigkeit lösen, sie kann aber Selbsthilfe und Empowerment fördern, die (solidarische) Handlungsfähigkeit der angesprochenen Menschen stärken und Gesellschaft und Politik beraten. Entsprechend vielschichtig ist das Verständnis des DBSH zu den Aufgaben und Kompetenzen Sozialer Arbeit und der in ihr Beschäftigten. Sie sind ExpertInnen Mit diesem Selbstverständnis verbindet der DBSH
weitergehende Visionen, Ziele und Forderungen. Gute Ausbildung, Chancengleichheit, funktionierende soziale Netzwerke und die Beteiligung und Zufriedenheit der BürgerInnen sind Basis für die Bewahrung der natürlichen Lebensbedingungen, die Entwicklung einer demokratischer Gesellschaft und für wirtschaftliche Produktivität.
Der DBSH
sieht die Soziale Arbeit in einer besonderen Verantwortung. Um dieser Verantwortung gerecht werden zu können, fordern wir Handlungsräume, die der hochqualifizierten Ausbildung und der Verantwortung der Beschäftigten entsprechen; eine größere Akzeptanz Sozialer Arbeit in der Politik;
Soziale Arbeit bedarf der Unterstützung durch Politik und Öffentlichkeit. Unsere Anschrift: DBSH-Bundesgeschäftsstelle
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